Zuletzt aktualisiert: 18. Mai 2026

Es kommt sehr häufig vor, dass ich Patienten mit Schmerzen durch Harnleitersteine versorge, die häufig Fragen haben zu medizinische expulsatorische Therapie (MET) für Harnleitersteine. Hier sind die Antworten im Frage-Antwort-Format.

Ist es möglich, die endoskopische Steinoperation zu vermeiden?

Ja, das ist möglich – aber nur, wenn alle folgenden Notfallbedingungen fehlen:

Harnleiterstein: medizinische medikamentöse Therapie vs. Chirurgie
Medizinische-evakutive Therapie kann helfen, die dringende endoskopische Steinentfernung zu vermeiden.

Wie wahrscheinlich ist es, dass sich ein Harnleiterstein von selbst ohne Medikamente löst?

Es hängt von der Größe und Lage des$\ }$verstopfenden Steins ab:

Spontanheilungsrate von Harnleitersteinen
Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stein abgeht, hängt von Größe und Lage im Harnleiter ab.

Wie sehr verbessert die medizinische evulsive Therapie die Steinabgangsrate?

Gemäß den urologischen Leitlinien der USA und Europas erhöht eine medikamentöse Ausstoßtherapie (in der Regel mit Alpha-Blockern wie Tamsulosin) die Steinausscheidungsrate im Vergleich zu einer medikamentenfreien Behandlung um etwa 29%.

F: Gibt es Nebenwirkungen bei der medikamentösen Expulsionstherapie?

Es besteht die Möglichkeit, dass sich die Schmerzen im Harnleiter vorübergehend verstärken, da das Medikament die Bewegung des Steins fördert. Bei etwa 41 % der Patienten treten Nebenwirkungen wie Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen auf.

Medizinische-versprechende Therapie Nebenwirkungen Schwindel
4%: Während der medikamentösen Entwöhnungstherapie wurde über Schwindel berichtet.

F: Welche Parameter werden zur Beurteilung des Erfolgs der Steinpassage verwendet?

Mehrere CT-basierte Parameter werden beurteilt: transversaler Steindurchmesser, longitudinaler Steindurchmesser, Harnleiterdurchmesser auf Stein-Niveau und Stein-Blasen-Distanz. Diese helfen dem Urologen bei der Auswahl der richtigen Patienten für eine medikamenteninduzierte Expulsionstherapie versus eine frühe endoskopische Intervention.

CT-Untersuchung zur Beurteilung von Harnleitersteinen
Nach sorgfältiger Beurteilung des Ureterensteins im CT-Scan kann der Urologe die geeigneten Patienten für die medikamentöse Expulsionstherapie auswählen.

Während der Behandlungszeit plane ich regelmäßige Nachsorgetermine mit mindestens einer Ultraschalluntersuchung, um zu prüfen, ob sich der Stein nach unten bewegt. Wichtig: Nehmen Sie MET-Medikamente nicht eigenmächtig ohne ärztliche Aufsicht ein, da ohne angemessene Überwachung schwerwiegende Komplikationen auftreten können.

Sie können meine offizielle Homepage besuchen hier.

Häufig gestellte Fragen zur medikamentösen Austreibungsbehandlung von Harnleitersteinen

Was ist die medizinische-expulsive Therapie (MET) für Harnleitersteine?

Die medizinische exspektorative Therapie (MET) ist die Anwendung oraler Medikamente – typischerweise Alpha-Blocker wie Tamsulosin –, um die glatte Muskulatur des Harnleiters zu entspannen und so den spontanen Abgang eines Harnleitersteins ohne Operation zu erleichtern. Sie ist für klinisch stabile Patienten geeignet (keine Sepsis, keine Niereninsuffizienz, ausreichende Schmerzkontrolle), die Steine haben, die voraussichtlich abgehen, basierend auf einer CT-Beurteilung von Größe und Lage.

Wie hoch sind die Erfolgsraten für das spontane Abgehen von Harnleitersteinen mit MET?

Ohne medikamentöse Behandlung liegt die Spontanausscheidungsrate bei 68% für Steine unter 5 mm und bei 47% für Steine von 5–10 mm. Bei Steinen im unteren Harnleiter beträgt die Spontanausscheidungsrate 75%, verglichen mit 48% bei Steinen im oberen Harnleiter. Die zusätzliche medikamentöse Ausstoßtherapie erhöht die Gesamtpassagerate gemäß den US-amerikanischen und europäischen Leitlinien um etwa 29% und stellt somit eine sinnvolle Ergänzung zur konservativen Behandlung dar.

Wann ist eine medikamentöse expelled therapy nicht angebracht?

MET sollte nicht angewendet werden, wenn dringende Indikationen für ein sofortiges Eingreifen bestehen: Urosepsis (lebensbedrohliche Harnwegsinfektion), akutes Nierenversagen aufgrund einer beidseitigen oder einseitigen Obstruktion oder mit Medikamenten nicht kontrollierbare Schmerzen. In diesen Situationen hat ein dringendes endoskopisches Vorgehen (ureterorenoskopischer Eingriff oder Ureterenstütze) Vorrang vor einer konservativen Behandlung.

Wenn Sie Schmerzen durch Nierensteine haben und eine fachärztliche Untersuchung wünschen, bietet Dr. Soarawee Weerasopone Facharztberatungen am Hauptsitz des Bangkok Hospital an. Beratungstermin buchen.

**Haftungsausschluss:** Dieser Inhalt wurde von Dr. Soarawee Weerasopone, einem Facharzt für Urologie am Bangkok Hospital Headquarters, verfasst und überprüft. Er dient ausschließlich Bildungszwecken und stellt keine medizinische Beratung dar. Konsultieren Sie immer einen qualifizierten Mediziner, bevor Sie eine medizinische Behandlung beginnen.

Medizinisch verfasst & überprüft von: Dr. Soarawee Weerasopone (Dr. Pom) – Fachärztin für Urologie, Bangkok Hospital Hauptverwaltung. International Stipendiatin: Baylor College of Medicine (USA) · Juntendo University (Japan) · Chang Gung Memorial Hospital (Taiwan).

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